Wer, wie, was, wo, warum

Wer bin ich
Name: Anton (ToniS) Scheidegger
Passion:  Alle Arten von Angeln und Fliegen binden

Was will ich

  • Ich will meine Passion “Angeln” intensiv aus- wie auch erleben und mich dabei erholen.
  • Ich gehe mindestens alle zwei Jahre nach Yakutat, Alaska. Dass dies immer die geraden Jahre trifft, ist reiner Zufall. Der Zweijahres-Rhythmus ergibt sich durch die doch nicht unerheblichen Kosten für diese Art von Ferien.

So bin ich

  • Ich gehe nach Yakutat um Lachse zu fangen und zu verwerten. Ich bin kein “Releaser”…
  • Mein Zielfisch heisst Rotlachs – Sockeye. Ich bin ein Feinschmecker…
  • Ich nehme gerne Kollegen mit auf die Reise. Ich bin kein Einzelgänger…
  • Ich angle ausschliesslich mit der Fliegenrute. Ich bin ein Purist, habe aber gar kein Problem damit, in der Regel der einzige Fliegenfischer der Gruppe zu sein…
  • Ich binde meine Streamer alle selber und versorge auch die gesamte Gruppe damit.

Das erwarte ich von der Gruppe

  • Innerhalb der Gruppe herrscht kein Konkurrenzkampf – es wird alles geteilt. Fisch, Kosten, die Arbeit und auch das Vergnügen…
  • Kein Restaurant und keine Lodge in Yakutat kocht so gut wie wir. Wir sind Selbstversorger…
  • Exzessive Mengenhascherei oder Geschwindigkeitbolzerei (Zeit, um eine gewisse Menge zu erreichen) existieren nicht. Es gilt: Wir sind in den Ferien und nicht auf der Flucht!
  • Das Bewegen in der Wildnis bedarf das Einhalten gewisser Verhaltensregeln. Die Wichtigste: Einzelgänger gibt es nicht, jeder fühlt sich für sich und die Gruppe verantwortlich.

Ziel und Zweck der Reise

Die Reise ist als “fishing for food” deklariert, was ganz klar zum Ausdruck bringt, dass die gefangenen Fische verwerten werden. Neben dieser Absichtserklärung gehören auch das Festlegen eines quantifizierbaren Zieles inklusive einer Abschätzung der angestrebten Menge respektive der Anzahl der zu entnehmenden Fische zur Reisevorbereitung. Anhand des Resultates können Kostenabschätzungen vorgenommen werden.

Ziel:

Es soll ein Vorrat angelegt werden, so dass jeder Teilnehmer 24 Monate lang pro Monat 1.4kg (3lps) geräucherten Rotlachs geniessen kann.

Dies heisst:

Folgende Annahmen wurden getroffen:

  • Der Gewichtsverlust beim Räuchern beträgt 15% (smokery efficiency=0.85)
  • Pro Fisch gibt es im Mittel 1.4kg (3lps) Filets (medium fillets per sockeye)
  • Tagesfanglimite: 3 (daily limit)

Um das Ziel zu erreichen, muss jeder von uns 29 Sockeye entnehmen. Dafür werden mindestens 10 Fischtage benötigt –> was nicht anderes bedeutet als dass wir mindestens 10 Tage in Yakutat bleiben müssen. Vorgesehen sind 18 Tage, also 16 bis 17 mögliche Angeltage. Davon müsste an 9 Tagen die Tageslimite voll ausgeschöpft und an einem Tag 2 Sockeye oder bei 16 Tagen an jedem Tag 2 Sockeye entnommen werden. Mit der Reserve an Angeltagen dürften auch Kleinere entnommen werden, wenn die Gesamtzahl an Sockeyes natürlich auch entsprechend erhöht wird…

Kommen wir noch kurz auf die Kosten zu sprechen. Um unser Ziel zu erreichen, muss jeder bereit sein, rund 650$ für den Lachs aufzuwenden:

  • 85lps a 70c/lps senden von Yakutat nach Anchorage
  • 85lps a 5.95$/lps räuchern und verpacken
  • 12.7kg a 9$/kg importieren

Grenzwertbetrachtung:

Das Minimum ist schnell gefunden –> Minimum heisst “Keine Fische” = 0.

Für das Maximum gehen wir von der maximalen Anzahl Angeltage aus und nehmen an, dass die Tageslimite immer voll ausgeschöpft wird und rechnen “rückwärts”.

In diesem Fall kann jeder von uns während 24 Monaten 2.3kg geräucherten Lachs pro Monat essen, bevor der Vorrat aufgebraucht respektive neu aufgefüllt werden muss. Das Maximalszenario würde bedeuten, dass jeder Teilnehmer rund 1’140$ für den Lachs aufwenden müsste:

  • 144lps a 70c/lps senden von Yakutat nach Anchorage
  • 144lps a 5.95$/lps räuchern und verpacken
  • 35.6kg a 9$/kg importieren

Diese Berechnungen werden in erster Linie zur Kostenabschätzung benutzt. Da ich die Kosten für das Räuchern, verpacken und den Import vor Ort begleiche (cash), beantwortet es mir die Frage, wie viel Geld ich wechseln und mitnehmen muss. Ob die abgeschätzten Mengen realisiert werden können oder überhaupt gewünscht sind, zeigt sich schlussendlich vor Ort.

Reiseinformationen, Blog

  • Bis und mit dem Jahre 2008 dauerte die Reise jeweils rund 2 Wochen (inklusive der drei reinen Reisetage). Verglichen mit der zurückgelegten Distanz ist dies eine sehr kurze Zeit und war auch immer mit ein wenig Stress verbunden. Im 2010 dauerte die Reise zum ersten Mal drei Wochen (genau 20 Tage). Schuld daran waren ein geänderter Flugplan, sehr tiefe Flugkosten und ein tiefer Devisenkurs. Manchmal scheint man zu seinem Glück gezwungen zu werden, denn drei Wochen erlauben doch bereits ein ganz anderes Angehen der Ferien als zwei Wochen. Die Dauer von drei Wochen wird daher auch in Zukunft beibehalten.
  • Reiseteilnehmer werden durch Mund-zu-Mund Propaganda gefunden und neue Teilnehmer sind mindestens einem ehemaligen Teilnehmer bekannt und werden von diesem empfohlen. Aussenstehende Personen haben in der Regel keine Möglichkeit, an der Reise teilzunehmen.
  • Seit September 2008 halte ich sämtliche relevante Reisevorbereitungen, Informationen über Alaska, im speziellen über Yakutat, der Fischerei und natürlich auch die Erlebnisse auf den Reisen in einem öffentlich zugänglichen Blog fest.
  • Der Blog wird sukzessive aktualisiert und entsprechend dem Funktionsumfang der Plattform umgestaltet und ausgebaut.

Umgang mit der Veröffentlichung persönlicher Daten und Urheberrechte

Persönliche Daten:  Jeder Teilnehmer einer Reise ist sich bewusst, dass er sich in irgendeiner Form (Bekanntgabe des Namens, Photo ua) im Internet wiederfinden wird.

Urheberrecht:  Die auf der Reise individuell geschossenen Photos und gedrehten Videos werden am Ende einer Reise allen Teilnehmern in elektronischer Form zur freien Verwendung zur Verfügung gestellt.

Mit der Zusage zur Reiseteilnahme erklärt sich jeder Teilnehmer mit der Veröffentlichung im Internet wie auch mit der Abtretung der Urheberrechte einverstanden.