Neue Streamer

Übers Wochenende einige Streamer gebunden. Habe mit neuen Streamer-Mustern experimentiert und auch ein eigenes Muster kreiert: PC050250

Hook:  Gamakatsu Octopus Hook, #6, Red (original color)

Body:   Fly Foam (Glo Bug Yarn) Fl Green Chartreuse; Optional Color: Flame, Green, Shrimp Pink

Underbody:  Lead round wire 0.025 – 0.05

Head:  Black

Wings:  Krystal Flash Green (8-10 strands); Optional Color: Krystal Flash Blue/ UV Blue/ Rainbow

Haken: An Stelle des roten Hakens ist auch ein schwarzer, grüner, blauer oder nickelfarbener Haken denkbar. Ich habe „leider nur“ oder „erst“ die Roten in meiner Sammlung.

Body und Underbody: Speziell an diesem Muster ist, dass ich es beschwert habe. Unter der Wolle ist ein Bleidraht aufgewickelt, der als zusätzliches Gewicht wirkt und den Streamer tiefer respektive auch schneller sinken lässt. Die Bleiwicklung wird dabei vom schwarzen Bindefaden in Position gehalten und ist vom Körpermaterial vollständig überdeckt. Wie viel Blei respektive Gewicht ist denn aufgebracht? Beim Binden scheint dies doch einiges zu sein. Bei näherer Betrachtung ist es schlussendlich sehr wenig. Je nach Dicke und der Länge des aufgebrachten Bleidrahtes liegt das Gewicht zwischen einem halben und einem ganzen Gramm. Auch wenn dies nach sehr wenig klingt, verhilft es den kleinen Köder doch zu einem etwas schnelleren Absinken und zu grösserer Tiefe.

Die Dicke der Überdeckung hat mich an und für sich nicht interessiert. Interessant wäre es aber trotzdem, zu untersuchen, wie stark die Bleiwicklung durch das nasse Körpermaterial durchscheint oder ob gar nichts zu sehen ist. Interessanter wäre es dann noch, zu schauen, wie und ob gar die Rotlachse darauf reagieren…

Wings: Das Muster ist nymphenartig und daher klein. Die „Flügel“ bestehen aus einigen wenigen einzelnen Kunststoffstreifen. 8 – 10 sollten es sein, damit auf der einen Seite etwas vorhanden ist aber auf der anderen Seite kein riesiges Büschel entsteht. Pate dafür stand das Muster „Green Lantern“, auch ein in den Farben Grün/Blau gehaltenes und sehr sparsam gebundenes Muster. Die Farben für die Flügel habe ich übernommen, nicht aber deren Anordnung. Über die Länge der Flügel habe ich mir auch Gedanken gemacht. Da jedes Muster ausgewogene Proportionen aufweisen sollte (interessanterweise sind auf solchen Mustern die meisten Bisse zu verzeichnen) sollten die Flügel nicht allzu lang sein. Ich habe sie auf rund doppelter Körperlänge abgeschnitten, mit der Überlegung, dass sie am Wasser gegebenenfalls noch verkürzt werden könnten.

Habe dieses Muster noch nirgends gesehen und es sollte nun noch einen Namen haben. Dieser sollte kurz, prägnant und noch nicht verwendet sein. So wie z.B.: Sparsly nymph, Sockeye Nymph oder ganz einfach Tony’s. Aber lassen wir das mit dem Namen noch für eine Weile. Zuerst muss verifiziert werden, ob und wie die Rotlachse auf das Muster ansprechen.

Habe gleich einige gebunden – alle auf den roten Haken #6 aber mit folgenden Farbenkombinationen:

6 Stück     Body: Chartreuse; Wings: Green

6 Stück     Body: Chartreuse; Wings: Blue & Green; 14 – 16 strands)

2 Stück     Body: Red; Wings: Blue

2 Stück     Body: Red; Wings: Green

2 Stück     Body: Red; Wings: clear

6 Stück     Body: Green; Wings: Blue

6 Stück     Body: Pink; Wings: Blue & Green

3 Stück     Body: Black; Wings: Blue

3 Stück     Body: Black; Wings: Blue & Green

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